Thomas Heidorn¹ and Christian Schmaltz²
¹ Centre for Practical Quantitative Finance, Frankfurt School of Finance & Management
² KDB Krall Demmel Business Consulting GmbH
Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 3/2010, S. 140-144
Als eine der größten Schwachstellen im Risikomanagement von Banken identifizierten Aufsichtsbehörden fehlende interne Transferpreise für Liquidität. Die "Nicht-Bepreisung" führt in return-on-investment orientierten Banken dazu, dass diese Risiken gar nicht oder nur indirekt wahrgenommen werden. Bereits in die Liquiditätsgrundsätze 2008 aufgenommen, ist davon auszugehen, dass interne Liquiditätstransferpreise für Banken mittelfristig gesetzlich gefordert werden. Im ersten Teil unseres Artikels motivieren wir Aufbau und Eigenschaften eines solchen Transferpreissystems. Im zweiten Teil wenden wir es auf eine repräsentative Beispielbilanz an.
Claudia Klüppelberg¹ and Gabriel Kuhn²
¹ Zentrum Mathematik, Technische Universität München
² KDB Krall Demmel Baumgarten GmbH
J. Royal Stat. Soc (2009)., Series B, 71 (3), 737 - 753
We extend the standard approach of correlation structure analysis for dimension reduction of high dimensional statistical data. The classical assumption of a linear model for the distribution of a random vector is replaced by the weaker assumption of a model for the copula. For elliptical copulas a correlation-like structure remains, but different margins and non-existence of moments are possible. After introducing the new concept and deriving some theoretical results we observe in a simulation study the performance of the estimators: the theoretical asymptotic behaviour of the statistics can be observed even for small sample sizes. Finally, we show our method at work for a financial data set and explain differences between our copula-based approach and the classical approach. Our new method yields a considerable reduction in dimension in non-linear models also.
Thomas Heidorn¹ and Christian Schmaltz²
¹ Centre for Practical Quantitative Finance, Frankfurt School of Finance & Management
² KDB Krall Demmel Business Consulting GmbH
Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 3/2009, S. 112-117
Schon bald nach den ersten sichtbaren Anzeichen der Finanzkrise wurde deutlich, dass das Liquiditätsmanagement auf absehbare Zeit eine stark wachsende Bedeutung bekommen würde. Nach knapp einjähriger Vorlaufzeit hat der Basler Ausschuss dann im Sommer 2008 eine Neufassung der relevanten Prinzipien vorgelegt, die die Autoren, wie schon ihre Vorgängerversion, als Meilensteine für diese Disziplin des Risikomanagements einstufen. Zunächst diskutieren sie die neuen Grundsätze und vergleichen sie mit denen aus dem Jahre 2000. Und daran anschließend gehen sie auf die Zusammenführung zu einem ganzheitlichen Liquiditätsmanagement ein. Im Vergleich zu anderen Risikoklassen bewerten sie das Liquiditätsrisiko noch immer als sehr qualitativen Ansatz. Mittelfristig empfehlen sie die flankierende Entwicklung quantitativer Modelle, um das Liquiditätsmanagement auf ein sauberes analytisches Fundament zu heben.